Urtikaria seit dem 13. Lebensjahr

Urtikaria seit dem 13. Lebensjahr

Erstmal möchte ich mich vorstellen.

Mein Name ist Diana ich bin 46 Jahre alt und habe seit über 30 Jahren Utikaria unbekannter Genese. Ich war ca 13 Jahre als ich zum ersten mal Nesselsucht bekam. Ich hatte einen schweren Infekt und bekam Penicillin.

Im Kindesalter bekam ich sehr oft Penicillin, da ich ständig Infekte der oberen Luftwege hatte. 

Nun dieses löste eine richtig schlimme Nesselsucht am ganzen Körper aus, es kam erbrechen mit ständiger Übelkeit dazu.

Natürlich wurde es sofort abgesetzt und ein anderes Antibiotika eingesetzt. Die Nesselsucht ging nach ca. 2 Wochen langsam zurück.

Und nun fing mein Leben mit Nesselsucht erst so richtig an. Ohne ersichtlichen Grund bekam ich regelmäßig Schübe, mal mehr mal weniger.

Nach ca. 2 Jahren wurden verschiedene Allergie Tests gemacht ohne Ergebnis. Mir wurden Medikamente und Salben zur Linderung verschrieben, diese halfen teils gut, teils auch gar nicht.

Natürlich war ich geduldig und dachte, wenn Sie erstmal die Ursache herausgefunden haben, dann würden wir auch das richtige Medikament für mich finden. Die ersten Jahre habe ich mich auch voll und ganz auf die Erfahrung der Ärzte verlassen und ihnen vertraut.

Mit Mitte 20 bemerkte ich zunehmend das die Ärzte nicht wirklich wussten was man noch alles probieren könnte.

So fängt man an selbst zu recherchieren und sich zu informieren. Ich las viele verschiedene Ursachen und auch welche Tests und Untersuchungen man noch durchführen könnte.

Ich ging zum Hausarzt und wollte weitere Tests durchführen. So kam z. B. heraus das ich auf Emulgatoren und Konservierungsmittel allergisch reagiere und diese meiden soll. Das Problem ist, es gibt so viele und welche Nesselsucht auslösen können. Mehr konnte man nicht sagen. In einer Zeit in der der es fast unmöglich ist Lebensmittel ohne diese Stoffe zu kaufen, stellte es sich als eine große Herausforderung heraus.

Ich fing also an meine Koch- und Essgewohnheiten umzustellen. Ich kochte nur noch frisch ohne Fertigprodukte zu verwenden.

Die Besserung folgte, aber auch das brachte mir noch nicht die vollständige Heilung. Die Schübe kamen und gingen mit den Medikamenten, die ich einnehmen musste.

Mit den Jahren wurde es schlimmer.

Bei Infekten zeigte mir meine Haut schon vorher das etwas nicht stimme. Medikamente egal welcher Art lösten ständig schlimme Schübe aus. Waschmittel, Pflegeprodukte wechseln oder einfach zum Chinesen essen gehen, Klamotten anprobieren usw., all das war nicht mehr möglich.

Mir wurden sehr teure Medikamente verschrieben die wieder nicht halfen. Zudem wurden die Medikamente überdosiert und zunehmend empfand ich die Besuche beim Hausarzt als sehr unangeneh. Es wurde einem mehr und mehr das Gefühl vermittelt ein nervender Fall zu sein, der sich einfach nicht damit abfinden kann diese Krankheit zu haben.

Ich glaube jeder der soche Schübe am ganzen Körper hat, weiß wie sehr sie schmerzen, jucken und wie erschöpfend sie sein können. Sie schränken das komplette Leben ein.

Natürlich lernt man mit den Jahren damit umzugehen und auch damit zu Leben. Aber der Wunsch nach Befreiung ist immer da.

Als mein Hautarzt mich so überdosierte, war ich nur noch dauermüde und erschöpft von der Medizin. Er glaubte mir nicht, dass ich so nicht arbeiten gehen kann. Angst mit dem Auto zu fahren kam hinzu. Schließlich gelang es mir, mir bei meiner Hausärztin Gehör zu verschaffen. Sie war entsetzt und versuchte mir zu helfen. Sie checkte nochmals meinen Körper von Kopf bis Fuß, ließ testen ob das Metall von einem Unfall die Ursache sein könnte und schickte mich zum Zahnarzt, Frauenarzt, Röntgen, Ultraschall und weiteren Bluttests. Das Ergebnis: die Allergene sind stark erhöht, die Ursache unbekannt.

Wir probierten Heilerde, verschieden Naturmittel aber so richtig wollte einfach nichts helfen. Ich bekam hochdosiert Fenistil und Prednisolon Injektionen. Das half zumindest die Symptome zu unterdrücken. Von nun an nahm ich regelmäßig bei Schüben 3×40 Tropfen Fenistil und in schlimmen Zeiten, ca alle 3 Monate, eine Prednisilon Injektion. So kam ich einigermaßen zurecht.

Natürlich wurden mir auch stationäre Aufenthalte angeboten, die lehnte ich jedoch ab, da ich auch durch Streß schlimme Schübe bekomme und seit einem schweren Autounfall an einer Krankenhausphobie leide.

Im Dezember 2021 hatte ich mehrere Schicksalschläge zu verkraften, die Schübe und Depressionen auslösten. Eine alte Schulfreundin wollte mir helfen.

Sie empfahl mir ein noch ziemlich neues Produkt zum Detoxen. Ich habe  erstmal abgelehnt, da ich schon so viel probiert hatte. Sie schickte mir trotzdem Informationen und Erfahrungsberichte von Leuten, die die Kur bereits gemacht haben. So wurde ich doch neugierig, Griff nach dem Strohhalm und bestellte nach ca. 4 Wochen selbst. 

Der Zeitpunkt kam mir gelegen, denn ich hatte wieder kleinere Schübe und dachte dann schauen wir mal.

Nun nehme ich die Produkte seit Ende Januar und bereits nach 2 Wochen  habe ich eine deutliche Verbesserung beobachten können. 

Ab da konnte ich komplett auf Medikamente verzichten und war auch völlig Symtomfrei! Ich wurde mutig und aß Dinge, die ich immer meiden musste. Auch wechselte ich den Weichspüler und nichts passierte.

Mitte April hatte ich einen Infekt und das erste mal wieder Quaddeln, allerdings sah ich sie nur beim Duschen. Ich hatte weder Juckreiz noch Schmerzen und innerhalb von 2 Tagen waren sich wieder komplett verschwunden.

Ich kann nicht beschreiben wie diese Kur meine Lebensqualität verbessert hat. Aus rechtlichen Gründen darf ich den Namen nicht sagen, aber mein Kontakt ist der Redaktion bekannt und bei Interesse gebe ich gern die Informationen dazu weiter 

(redaktion@incendi-magazin.com).

Ich für mich kann nur sagen es war die beste Entscheidung die ich treffen konnte und ich würde mich freuen anderen mit meiner Erfahrung helfen zu können.

Fotocredit: Anastasia Shuraeva/Pexels