Einmal noch schlafen dann ist Morgen

Einmal noch schlafen dann ist Morgen

Einmal noch schlafen dann ist „Weihnachten“ oder eben Morgen, ein Spruch den ich aus meiner Kindheit noch gut kenne. 

Er vermittelte mir, dass die Zeit der Ungeduld und des Wartens nur mehr kurz ist, bis das Ersehnte endlich eintrifft oder sich die Gegebenheiten des Lebens zum Guten wenden.  

So gesehen ist der Titel des Buches von Manuel Rubey auch Programm. 

Im Leben des Autors hatte sich viel angesammelt. Zu viel Arbeit, Beziehungszwänge, Seelenmüll und vor allem zu viel Angst. 

Themen die auch im Leben vieler von uns eine große Rolle spielen.  

Klug, witzig und auch gnadenlos ehrlich erzählt er uns, wie er Schritt für Schritt den angesammelten Müll seines Lebens erfolgreich in den Griff bekommen hat.  

Er beendete nach und nach toxische Beziehungen, befreite sich von Panikattacken und hörte mit Drogen und Rauchen auf. 

Er beschreibt uns, warum Humor und Schrulligkeit Pflicht sind, der Müßiggang hochleben soll, nach dem Motto: „weniger ist mehr“ und warum Sex grob überschätzt wird.  

Mit seinen humorvollen und hilfreichen „Listen“ (er macht zu auftretenden Problemen für und wider Listen) und dem Versuch einer Erklärung warum „Scheitern und Gelingen“ dasselbe sein können, plädiert er für Entschleunigung und Reduktion.  

Ein Loblied auf das Jetzt