Angina als Ursache für Urtikaria? - OP ade!

Angina als Ursache für Urtikaria? - OP ade!

Als die Urtikaria 2007 in mein Leben trat, tat sie es nicht auf eine leise, sanfte oder gar liebevolle Art und Weise. In etwa so: „Hey Du, schau mal, jetzt bin auch ICH da!“. Es war ein „wums“ mit Bomben und Granaten, ein „mach sofort Platz da“ und „ab sofort dreht sich alles nur noch um mich“. Mein Leben stand Kopf. Ich durchlief das gängige Procedere der Ursachenforschung.

Irgendwann gesellte sich bis an die 10 Mal Angina pro Jahr (Mandelentzündung) zur Urtikaria hinzu. Das brachte die behandelnden Ärzte erneut auf den Plan. Es folgten mehrere Behandlungen mit Antibiotika. Jedoch war man aufgrund von breit gefächerten Medikamentenunverträglichkeiten – hierzu zählten auch Antibiotika und Penicillin – in der Behandlung eingeschränkt. Außerdem musste ich an die 1000 gefühlte male Lutschbonbons mit betäubenden Inhaltsstoffen lutschen, um die Schmerzen einigermaßen erträglich zu machen. Nichts half und wenn dann überhaupt nur kurzfristig.

Die Ärzte vermuteten bald in der immer wiederkehren- den Mandelentzündung den Übeltäter gefunden zu haben. Schließlich können auch Entzündungen ein Auslöser für eine Urtikaria sein, so erklärte man mir damals. Die Lösung der Ärzte: Die Mandeln müssen raus und das so schnell wie möglich! Eine Operation ist not- und aufwendig.

Meine Mandeln operieren?! Das wollte ich gar nicht. Alles in mir sträubte sich deutlich. Nachvollziehen konnte ich die Angaben der Ärzte auch nicht richtig, da die Urtikaria ja schon viel früher da war, als die Angina. Meine erste Strategie war: hinauszögern so lange es geht und hoffen, dass ein Antibiotikum doch noch Wirkung zeigt oder der Organismus anderweitig damit fertig würde. Irgendwann spielten die Ärzte nicht mehr mit und drohten, wenn ich mich nicht operieren ließe, mich nicht mehr zu behandeln. Das war eine Ansage und ich sah plötzlich dringenden Handlungsbedarf. Allerdings blieb ich mir und meinem Bauchgefühl treu. Eine OP der Mandeln fühlt sich für mich falsch an.

Schon bald hatte ich eine neue Hals-Nasen-Ohren Ärztin gefunden. Nachdem ich ihr alles geschildert hatte, betrachtete sie mich eine ganze Weile still und ruhig. Anschließend verließ sie, ohne ein Wort zu sagen den Praxisraum und kam mit einer Flasche in der Hand wieder zurück. Diese Produkte waren mir bereits im Wartezimmer in einer Vitrine aufgefallen. Sie enthielten ein Sonnensymbol als Logo. Ich glaube mich sogar erinnern zu können, dass ich bereits während ich auf meinen Termin bei der Ärztin wartet, ein Prospekt dazu gelesen habe.

Zurück in der Ordination sagte mir die Ärztin, ich soll die nächsten drei Wochen mehrmals täglich mit dieser Flüssigkeit gurgeln. Danach würden wir uns wiedersehen. Meine Mandeln waren zu diesem Zeitpunkt noch immer angeschwollen und schmerzhaft. Alle, die schon einmal eine Angina hatten, wissen wie besonders schmerzhaft das ist.

Zugegeben, beim ersten Mal gurgeln war der Geschmack gewöhnungsbedürftig. Was nahm ich nicht alles für meine Genesung in Kauf! Die nächsten Wochen verbrachte ich täglich mehrmals mit gurgeln. Eine halbe Stunde danach durfte ich nichts essen und trinken. Bereits nach einigen Tagen ist mir eine Besserungen aufgefallen.

Das Ergebnis?

Die Mandelentzündung heilte nach einigen Tagen vollständig ab und von da an hatte ich nie mehr wieder Angina.

Seither schwöre ich auf das Gurgelwasser von Sonnemoor. Schon bei ersten ganz leichten Anzeichen oder Kratzen im Hals gurgle ich sofort 1 – 2 Mal täglich und die Sache hat sich erledigt.

Ohne mein Gurgelwasser gehe ich nicht mehr auf Reisen. Es ist auch wunderbar als Mundspülung gut für die Zähne und das Zahnfleisch.

Meine Mandeln konnte ich erhalten! Die Operation blieb mir erspart. Dieser HNO-Ärztin bin ich bis heute für die Produktempfehlung dankbar! Leider ist sie bereits im wohlverdienten Ruhestand.